Rind- und Schweinefleisch „us der Moosmatt“: Frischfleischbestellung vom 16. November 2019

Am Samstag 16. November 2019 findet wieder der beliebte Frischwarenmarkt auf dem Betrieb in Tägertschi statt. Ihr habt wiederum die Möglichkeit frisches Rind- und Schweinefleisch mit diesem Bestellformular vorzubestellen: Bestellformular November 2019

Abholen könnt Ihr das Fleisch dann bequem am 16. November 2019 zwischen 9.00 Uhr und 13.30 Uhr bei uns im Hofladen in Ostermundigen. Das Fleisch kann entweder Bar, mit Twint oder per Ec- oder Kreditkarte (keine Postcard) bezahlt werden.

Infos zur Bestellung findet Ihr auf dem Bestellformular und allgemeine Infos zum Betreib von Lea und Stefan auf ihrer Webseite „us der Moosmatt„.

Wir alle freuen uns auf Eure Bestellungen.

Markt im Schlosspark Belp 14.9.19

Ich freue mich, Euch am 14. September 19 an meinem Stand im Schlosspark Belp zu begrüssen. Mit dabei habe ich eine Auswahl unserer hausgemachten Köstlichkeiten wie Gonfi, Eingemachtes, Züpfe, Brot, Dauerwürste us der Moosmatt und Mehr. 

Mehr Infos findet Ihr hier.

Backen auf Bestellung und nur samstags während den Sommerferien vom 6.7.19-13.8.19.

Wie schon letztes Jahr backe ich während den Schulferien im Sommer vom 6.7.19-13.8.19 am Samstag nur auf Bestellung und auch am Donnerstag backe ich kein Burebrot. Im Hofladen liegt jeweils eine Liste auf, wo Ihr Eure Bestellung eintragen könnt. Sehr gerne dürft ihr eure Bestellung auch telefonisch/per SMS und Whats-app auf 078/629’59’14 machen oder eine E-Mail schreiben an buehlhof.ostermundigen@gmx.ch

Der Hofladen ist während den Sommerferien am Samstagvormittag auch in Selbstbedienung geöffnet.

Ich freue mich, euch ab Mitte August wieder persönlich am Samstagvormittag im Hofladen zu begrüssen.

Danke für euer Verständnis und herzliche Grüsse

Anja Rohrbach

Neuigkeiten direkt auf’s Handy

Leider ist es ja so, dass man gerade auf Facebook immer weniger Reichweite hat und somit viele Abonnenten die neuen Posts und Infos eher spät oder gar nicht sehen.
Um dem entgegen zu wirken, möchten wir neu auf Whats-App Info-Nachrichten versenden…
So können wir Euch gezielt auf dem Laufenden halten, was gerade aktuell bei uns passiert und was es Neues gibt.
Wer gerne diese Nachrichten empfangen und in die Broadcast-Liste aufgenommen werden möchte, kann sich bei Anja Rohrbach auf 0786295914 per WA melden, ihr werdet dann hinzugefügt…

Rind- und Schweinefleisch „us der Moosmatt“: Frischfleischbestellung vom 1. Juni 2019

Am Samstag 1. Juni 2019 findet wieder der beliebte Frischwarenmarkt auf dem Betrieb in Tägertschi statt. Ihr habt wiederum die Möglichkeit frisches Rind- und Schweinefleisch mit diesem Bestellformular vorzubestellen. Bestellformular Juni 2019

Abholen könnt Ihr das Fleisch dann bequem am 1. Juni 2019 zwischen 9.00 Uhr und 13.30 Uhr bei uns in Ostermundigen. Infos zur Bestellung findet Ihr auf dem Bestellformular und allgemeine Infos zum Betreib von Lea und Stefan auf ihrer Webseite „us der Moosmatt„.

Wir alle freuen uns auf Eure Bestellungen.

Ostereier färben mit Zwiebelschalen- traditionell und zeitlos schön

Jedes Jahr, seit ich denken kann, werden kurz vor Ostern bei uns zu Hause Ostereier gefärbt. Ganz früher sogar noch zu dritt, meine Grossmutter, meine Mutter und ich.

Für die klassisch braunen Ostereier mit Blattmotiven verwendet man zum Färben, Zwiebelschalen. Diese bekommt man unter anderem bei Gemüsebauern und -händler, oder ganz einfach beim Grossisten. 

Ich habe hier für Euch eine Anleitung erstellt, damit auch Ihr Eure klassisch schönen, rustikalen Ostereier für den Osterbrunch zu Hause färben könnnt.

Die Vorbereitung:

Zuerst sammelt Ihr Kräuter, Blumen und Gräser, die eine schöne Form und klare Linien haben und die möglichst Flach sind. Einige meiner Favoriten, die meiner Meinung nach sehr schöne Motive ergeben sind die Blätter von Walderdbeere, Storchenschnabel, Giersch, Männertreu, Klee und Löwenzahn

 

Mit Euren gesammelten Kräuter geht’s nun an’s Eier einbinden…

Ihr braucht:

  • Die gesammelten Blätter und Blüten
  • Eier, ich verwende gerne weisse und braune. Die Eier sollten nicht all zu frisch sein, besser lassen sie sich schälen, wenn sie 10-15 Tage alt sind. Zudem sollten die Eier nicht kalt sein, sondern Zimmertemperatur haben, sonst sprengen sie gerne auf beim Kochen.
  • zu Rechtecken zugeschnittene dünne Strümpfe. Optimal wäre natürlich, wenn Ihr bereits getragene Strümpfe verwendet. Neue Strümpfe zu kaufen, nur für’s Eierfärben, wäre dann doch recht verschwenderisch. So sammle ich das ganze Jahr über meine kaputten Strümpfe und weil ich nicht soo häufig Strümpfe trage, sammelt meine Mutter auch noch mit 😉
  • Nähfaden
  • Schere
  • Wasser zum „Ankleben“ der Blätter

Nun legt Ihr eines der Kräuter mittig auf den Strumpf, wenn Ihr sicher sein wollt, dass das Blatt gut aufliegt, könnt Ihr es etwas mit Wasser benetzen. Oder Ihr benetzt das Ei und „klebt“ das Blatt darauf fest.

Das Ei mit dem Blatt nun möglichst ohne zu verrutschen in den Strumpf einpacken. am besten alle 4 Ecken fassen und gleichmässig anziehen. 

Der Strumpf sollte schön satt anliegen, damit das Blatt nicht verrutschen kann während des Kochens. Die zusammengefassten Enden eindrehen…

…und  mit dem Faden zubinden. Das geht ganz schnell, einfach einige Male den Faden ganz eng rundum wickeln und abreissen.

Nun noch kurz kontrollieren, ob das Blatt schön flach aufliegt und die einzelen Teile des Blattes nicht übereinander liegen.

Die Eier kochen:

Die Zwiebelschalen könnt Ihr schon am Tag vor dem Färben im Wasser einlegen und den Sud kurz aufkochen. So lösen sich die Farbstoffe aus den Schalen und die Eier nehmen die Farbe sofort gut an.

Für’s Kochen der Eier stellt Ihr Euch bereit:

  • Den sprudelnd kochenden Zwiebelschalensud
  • Eine Holzkelle
  • Eie Schüssel mit handwarmem Wasser
  • Eine Schaumkelle zum Rausfischen der fertig gekochten Eier
  • die eingebundenen Eier natürlich 😉
  • Eine Eieruhr um die genaue Kochzeit zu stoppen, die stellt Ihr auf 9min ein.

Nun gebt Ihr vorsichtig ein Ei nach dem Anderen in den Zwiebelschalensud. Arbeitet zügig, damit die Kochzeit vom ersten und letzten Ei möglichst identisch ist.  Merkt Euch die Anzahl der Eier, die Ihr hineingebt, damit Ihr am Schluss sicher sein könnt, dass Ihr alle wieder herausgefischt habt 🙂

Wenn alle Eier im Sud sind, die Eieruhr starten. Dann ca.  2min lang mit der Holzkelle langsam die Eier immer wieder vorsichtig wenden. So „rutscht“ das Eigelb nicht an einen äusseren Rand, sondern bleibt schön mittig im Eiweiss.

Der Zwiebelsud mit den Eiern sollte die ganze Zeit über sichtbar kochen, nicht nur sieden. 

Nach 9min zügig die Eier mit der Schaumkelle herausfischen und wieder sehr vorsichtig in das bereitgestellte Wasser geben.

 

Die Eier auspacken und polieren:

Ein Ei nach dem Anderen aus dem Wasser fischen, mit der Schere den Strumpf zerschneiden…

…den Strumpf langsam abziehen.

Ein Papier- oder Baumwolltuch mit wenig Öl beträufeln und die Eier damit polieren. Passt auf, dass sie Euch nicht aus den Händen rutschen. Die Eier sehen danach wirklich toll aus und so bemerkt man auch sofort, wenn ein Ei einen Riss in der Schale hat. 

…und fertig sind Eure rustikalen Ostereier 

Nun die Eier zurück in den Eierkarton reihen oder gleich in ein Osternest legen.

Die Eier sind bei Zimmertemperatur 10-14 Tage haltbar, schmecken frisch aber deutlich besser als nach einer Woche. Darum am besten nur wenige Eier auf einmal färben und gegebenenfalls nochmal kurz vor Ostern ein paar mehr färben.

Viel Spass beim ausprobieren wünsche ich Euch 🙂

Russenzopf mit Apfel-Haselnussfüllung

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Ein fruchtiger Russenzopf mit Apfel-Haselnussfüllung. Ob zum Kaffe am Sonntag oder als Dessert nach einem feinen Znacht, dieser Russenzopf schmeckt Gross und Klein.

Wir haben ihn in ähnlicher Form im Modul Produkteverarbeitung der Bäuerinnenausbildung gebacken, ich habe das Rezept dann nach meinem Geschmack etwas angepasst.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Nachbacken 🙂

Russenzopf mit Apfel-Haselnussfüllung

Auf Instagram wurde von @foodblogsschweiz zur 1. Foodie-Challenge aufgerufen. Auf der Webseite wird ein Warenkorb mit 5 saisonalen Lebensmitteln präsentiert und man soll sich dann 2 davon aussuchen, aus denen man etwas Feines zaubern möchte (die ganz Harten suchen sich dann sogar mehr als 2 Zutaten aus ;))

Mir gefällt vor allem der saisonale Gedanke dahinter. Im aktuellen März-Warenkorb findet man neben Äpfel und Haselnüssen, meine 2 Zutaten, die ich mir ausgesucht habe, auch Birnen, Karotten und Radiesli. All diese Lebensmittel bekommt man aktuell saisonal und und wenn man etwas darauf achtet auch regional zu kaufen, entweder als Lager- oder Frischprodukt.  Diese Idee finde ich sehr sympatisch und unterstützenswert. Viele, auch gerade grosse Foodblogger, nehmen ihre meiner Meinung nach grosse Verantwortung nicht wirklich wahr. Hier ein toller, auf den Punkt gebrachter Beitrag von @bauerfrau.jasmin zu diesem Thema. Sie hauen im Februar Rezepte mit Erdbeeren und Spargeln raus, werben für exotische Früchte, Gemüse und so genannte „Superfoods“ wie zb. Avocado oder Chia-Samen. Natürlich rennen dann viele los in den Laden und wollen diese Produkte kaufen. Dann wird stehts betont, die Lebensmittel würden aus nachhaltiger Produktion und biologischem Anbau stammen…ich frage mich, wie nachhaltig kann ein Lebensmittel sein, das in der Regel unreif geerntet, unter Umständen behandelt wird um die Haltbarkeut zu verlängern, dann um die halbe Welt gekarrt wird und dann nach Wochen bei uns im Regal landet. Um zu diesem Trend einen Gegentrend zu schaffen, ist es wichtig, dass man die Leute aufklärt und vorallem die Saisonalität und Regionalität auch vorlebt. Das wird mittlerweile von vielen kleinen und grossen, professionellen und semi-professionellen Fodbloggern gemacht und gerade desshalb habe ich mich als Fan von saisonalem und regionalen Lebensmitteln, als Vorbild, das ich sein möchte, als nur hobbymässige „Foodbloggerin“ etschlossen, da mitzumachen, mein für mich angepasstes Russenzopf-Rezept zu veröffentlichen und bei der Foodie-Challenge mitzumachen.

Hier findet Ihr mein Rezept für den unwiderstehlich fruchtigen Russenzopf. Er hat den familieninternen Härtetest mit Bravour bestanden und darum möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten. Um zu zeigen, dass man auch mit hiesigen Lebensmitteln tolle und abwechslungsreiche Sachen zaubern kann. Für mehr Inspiration hier klicken #foodblogsschweiz