Russenzopf mit Apfel-Haselnussfüllung

Auf Instagram wurde von @foodblogsschweiz zur 1. Foodie-Challenge aufgerufen. Auf der Webseite wird ein Warenkorb mit 5 saisonalen Lebensmitteln präsentiert und man soll sich dann 2 davon aussuchen, aus denen man etwas Feines zaubern möchte (die ganz Harten suchen sich dann sogar mehr als 2 Zutaten aus ;))

Mir gefällt vor allem der saisonale Gedanke dahinter. Im aktuellen März-Warenkorb findet man neben Äpfel und Haselnüssen, meine 2 Zutaten, die ich mir ausgesucht habe, auch Birnen, Karotten und Radiesli. All diese Lebensmittel bekommt man aktuell saisonal und und wenn man etwas darauf achtet auch regional zu kaufen, entweder als Lager- oder Frischprodukt.  Diese Idee finde ich sehr sympatisch und unterstützenswert. Viele, auch gerade grosse Foodblogger, nehmen ihre meiner Meinung nach grosse Verantwortung nicht wirklich wahr. Hier ein toller, auf den Punkt gebrachter Beitrag von @bauerfrau.jasmin zu diesem Thema. Sie hauen im Februar Rezepte mit Erdbeeren und Spargeln raus, werben für exotische Früchte, Gemüse und so genannte „Superfoods“ wie zb. Avocado oder Chia-Samen. Natürlich rennen dann viele los in den Laden und wollen diese Produkte kaufen. Dann wird stehts betont, die Lebensmittel würden aus nachhaltiger Produktion und biologischem Anbau stammen…ich frage mich, wie nachhaltig kann ein Lebensmittel sein, das in der Regel unreif geerntet, unter Umständen behandelt wird um die Haltbarkeut zu verlängern, dann um die halbe Welt gekarrt wird und dann nach Wochen bei uns im Regal landet. Um zu diesem Trend einen Gegentrend zu schaffen, ist es wichtig, dass man die Leute aufklärt und vorallem die Saisonalität und Regionalität auch vorlebt. Das wird mittlerweile von vielen kleinen und grossen, professionellen und semi-professionellen Fodbloggern gemacht und gerade desshalb habe ich mich als Fan von saisonalem und regionalen Lebensmitteln, als Vorbild, das ich sein möchte, als nur hobbymässige „Foodbloggerin“ etschlossen, da mitzumachen, mein für mich angepasstes Russenzopf-Rezept zu veröffentlichen und bei der Foodie-Challenge mitzumachen.

Hier findet Ihr mein Rezept für den unwiderstehlich fruchtigen Russenzopf. Er hat den familieninternen Härtetest mit Bravour bestanden und darum möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten. Um zu zeigen, dass man auch mit hiesigen Lebensmitteln tolle und abwechslungsreiche Sachen zaubern kann. Für mehr Inspiration hier klicken #foodblogsschweiz

Cheesecake mit selbstgemachtem Frischkäse aus Naturejoghurt

 

Ich mag Cheesecake sehr gerne und hab auch schon Mal selber einen gebacken. Leider war meine Suche nach hiesigem Frischkäse immer erfolglos und der in Plastik verpackte Frischkäse aus Dänemark fand ich weder fein noch sinnvoll zu kaufen. .

Nun habe ich neulich etwas Tolles entdeckt (hier auf dem Instagram-Profil von frau_Linda) , das ich bisher nicht wusste. Frischkäse kann man auch leicht selber machen. Schmeckt nicht ganz gleich wie das Original aber ich finde ihn fast noch besser.
„Richtigen“ Frischkäse zu machen werde ich sicher auch einmal ausprobieren, da werde ich sicherlich auch darüber berichten, wenn es soweit ist.

Hier findet Ihr mein erprobtes Rezept inkl. kleiner Anleitung, wie Ihr den Frischkäse herstellt.

Der Cheesecake wird sehr cremig und gar nicht trocken, uns allen hat er sehr gut geschmeckt.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Nachbacken und freue mich sehr über Rückmeldungen.

Härzliwaffeln- lecker zum Z’vieri oder Dessert

Schon als Kind habe ich sie geliebt, die Waffeln in Herzform. Meine Tante hat die immer zu besonderen Anlässen gebacken und so habe ich mir von ihr immer eine Keksdose voll Härzliwaffeln zum Geburtstagsz’vieri gewünscht.

Auch heute noch mag ich sie extrem gern und auch unsere zwei Jungs sind ganz verrückt danach…

Das bewährte Rezept meiner Tante habe ich über die Jahre noch etwas angepasst und so das für mich perfekte Rezept ertüftelt…

Härzliwaffeln
 
Zubereitung
Kochen
Total
 
Feine Waffeln, schmecken hervorragend zum Z'vieri, Kaffee und Tee
Rezept erstellt von:
Rezeptart: Gebäck
Ergibt: 5
Zutaten
für den Teig
  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, der Teig wird so gleichmäßig glatt.
  • 180 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 80 gr Butter flüssig
  • 1 dl Rahm (3 dl Rahm)
  • 250 gr Mehl halbweiss oder weiss
zum backen im Waffeleisen
  • nach Bedarf etwas Rapsöl und einen Backpinsel
nach Belieben
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
  1. Den Zucker, die Eier und das Salz zusammen mixen, bis die Masse gleichmäßig hell ist, anschließend die flüssige Butter dazugeben und kurz weiterrühren.
  2. Danach das Mehl und den Rahm portionenweise abwechselnd dazugeben und jeweils kurz weiterrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Wenn nötig, das vorgeheizte Waffeleisen nun mit etwas Öl bestreichen und den Teig portionenweise darauf geben. Für 3-4 Minuten backen, bis die Waffeln eine leichte Bräunung haben.
  4. Die Waffeln mit einem Spachtel oder Pfannenwender vom Eisen nehmen und auf ein Kuchengitter legen. Kurz erkalten lassen und nun die ganzen Waffeln in einzelne Herzchen schneiden. Sobald die Waffeln ganz erkaltet sind, nach Belieben mit Puderzucker bestäuben
Tipps
Mit diesem Rezept werden die Waffeln eher "bissfest" wie ein Kecks und schmecken erst abgekühlt so richtig fein. Falls ihr frische Waffeln zubereiten möchtet, die ihr noch warm mit Vanilleeis, Schlagrahm oder Kompott/Gonfi serviert, einfach 3 dl Rahm verwenden. Der Teig wird flüssiger und die Waffeln luftiger.

 

Ich wünsche Euch viel Spass beim Nachbacken und ä Guete

Apfelkuchen

Bei uns geht’s im Moment etwas ausserplanmässig zu und her…beide Jungs haben Windpocken und sind dementsprechend schlecht gelaunt.

Ich muss mir Allerlei einfallen lassen, um die beiden bei Laune zu halten und kam plötzlich auf die Idee, zum Z’nacht einen Apfelkuchen zu backen. Die Begeisterung war gross und die Laune schlagartig besser 😉

Der Teig ist schnell gemacht, ausser dass man etwas Zeit zum Kühl stellen einrechnen muss. Aber nicht’s schmeckt besser als lauwarmer, selbstgemachter Apfelkuchen und ist eben auch Balsam für die Seele.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken, vielleicht könnt Ihr ja auch mal jemanden aufmuntern mit selbst gebackenem Apfelkuchen

Apfelkuchen
 
Zubereitung
Kochen
Total
 
nicht's schmeckt besser als selbstgemachter Apfelkuchen 🙂
Rezept erstellt von:
Küche: Alltagsküche
Ergibt: 8 Stücke
Zutaten
  • für ein rundes Blech 30Ø
Teig
  • 200gr Weizenmehl, optional auch Dinkel
  • 0.5Tl Salz
  • 75gr Butter kalt (in Stücken)
  • 1dl Wasser
Belag
  • 1.5El gemahlene Haselnüsse
  • 3 mittelgrosse Äpfel (säuerlich) oder andere, saisonale Früchte (bei tiefgekühlten Früchten die Backzeit um 5 min verlängern)
Guss
  • 2,5dl Milch
  • 0.5dl Rahm
  • 1El Mehl
  • 1El Zucker
  • 1 Ei
Zubereitung
Teig
  1. Das Mehl und das Salz in einer Schüssel mischen, die Butter dazugeben und zu einer Masse kneten (geht auch mit Knethaken in der Küchenmaschine), anschließend das Wasser dazugeben und rasch zu einem Teig zusammenfügen (nicht mehr lange kneten, der Teig könnte zäh werden), danach zugedeckt im Kühlschrank für 2h kühl stellen
Nach dem Kühl stellen
  1. Den Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen und den Teig mit etwas Mehl zu einem flachen Kreis auswallen. Er sollte nicht kleben bleiben, immer wieder mit Mehl bestäuben und wenden. Anschließend den Teig vorsichtig auf das Backblech heben (den Teig kann man locker übereinander schlagen, damit er nicht reißt) und mit einer Gabel vorsichtig einstechen (verhindert die Blasenbildung beim Backen)
  2. Nach dem Kühl stellen
  3. Den Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen und den Teig mit etwas Mehl zu einem flachen Kreis auswallen. Er sollte nicht kleben bleiben, immer wieder mit Mehl bestäuben und wenden. Anschließend den Teig vorsichtig auf das Backblech heben (den Teig kann man locker übereinander schlagen, damit er nicht reißt), mit einer Gabel vorsichtig einstechen (verhindert die Blasenbildung beim Backen) und die Haselnüsse gleichmäßig verteilen
  4. Die Äpfel schälen, entkernen, in Schnitze schneiden oder grob raffeln und auf dem Teig verteilen
  5. Die Zutaten für den Guss mit dem Handmixer oder Schwingbesen gut versmischen und über den Äpfeln verteilen
  6. Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und bei 190°C für 45min backen
  7. mit Schlagrahm und/oder Zimtzucker servieren
Tipps
Der Kuchen lässt sich auch stückweise einfrieren.
Bei Bedarf ein Stück bei Zimmertemperatur auftauen lassen und anschliessend im vorgeheizten Ofen bei 220°C für 3-4min knusprig backen.

 

 

schnelle Mayonnaise

Was habe ich lange gesucht, bis ich ein Rezept für Mayonnaise gefunden habe, das allen Familienmitglieder schmeckt UND immer gelingt. Endlich habe ich es gefunden und nur noch gaaanz wenig anpassen müssen.

Unser Grosser meinte nur: „die ist ja besser als die aus der Tube“ 😀 wie sehr hat mir diese Kompliment geschmeichelt… er ist der Mayonnaise-„Moudi“ schlechthin. Er würde zu allem Mayo essen, wo man Mayo dazu essen kann, wenn ich ihn lassen würde 😉

Jedenfalls durfte er sich heute eine Extraportion nehmen, auch von der aus der Tube… schliesslich musste er ja den ultimativen Geschmacksvergleich machen.

Und hier kommt nun das Mayonnaise-Rezept mit Gütesiegel:

schnelle Mayonnaise
 
Zubereitung
Kochen
Total
 
Rezept erstellt von:
Rezeptart: Sauce
Küche: schnell, familientauglich
Ergibt: 200gr
Zutaten
Sehr wichtig: Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben!
  • 1 EL Senf
  • 1 frisches Ei
  • 1,5 dl Rapsöl
  • 2-3 TL Weissweinessig
  • ¾ TL Salz
  • etwas Pfeffer und Currypulver zum Abschmecken
Zubereitung
  1. Alle Zutaten zusammen in einen Messbecher oder in ein anderes, hohes Gefäss geben
  2. den Pürierstab bis zum Boden eintauchen, auf mittlerer Stufe laufen lassen und nach oben ziehen
  3. Mit etwas Pfeffer und Currypulver abschmecken
Tipps
Die Mayonnaise ist im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar. Ich fülle sie in ein sauberes! Schraubglas ab, dann nimmt sie keine Kühlschrankgerüche ab.

Wie gesagt, ich halte es für absolut gelingsicher, falls Ihr dennoch Probleme habt, dürft Ihr Euch ungeniert bei mir melden. Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren 😀

Herzlich, Anja

Fozzelschnitten (arme Ritter) mit Apfelmus

Eines der Lieblingsrezepte unserer Kinder sind ohne Zweifel, Fozzelschnitten. Die sind auch bekannt als arme Ritter oder French Toast.

Mit diesem Rezept lassen sich wunderbar altes Brot und nicht mehr ganz so frische Äpfel verwerten, darum kommen Fozzelschnitten bei uns relativ häufig auf den Tisch.

Schon meine Mutter und auch meine Grossmutter haben dieses Gericht regelmässig gekocht und so haben  Fozzelschnitten für mich auch sehr viel mit Kindheitserinnerungen zu tun.

Und hier kommt das Rezept:

 

 

Fozzelschnitten (arme Ritter) mit Apfelmus
 
Zubereitung
Kochen
Total
 
Dieses einfache Rezept ist beliebt bei Gross und Klein.
Rezept erstellt von:
Rezeptart: Hauptgang
Küche: Einfach, Alltagstauglich, Resteverwertung
Ergibt: 4
Zutaten
Apfelmus
  • 6 mittelgrosse Äpfel
  • 2dl Wasser
  • (Zitronensaft)
Fozzelschnitten
  • 8 Scheiben altes Brot oder Zopf
  • 3dl Milch
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Butter
Zubereitung
  1. die Äpfel waschen, rüsten und in 2cm grosse Stücke schneiden. Zusammen mit dem Wasser in eine Pfanne geben und je nach Belieben ein paar Tropfen Zitronensaft darüberträufeln, dann werden die Äpfel weniger schnell braun. Die Äpfel zugedeckt ca 15min köcheln lassen bis sie weich sind.
  2. Anschliessend die Milch zusammen mit den Eiern und dem Salz in ein weites Teller geben und mit einer Gabel verquirlen.
  3. die Bratpfanne mit etwas Butter heiss werden lassen, die Brotscheiben eine nach der Anderen in das Milch-Ei-Gemisch hineinlegen und mehrmals wenden. Die Brotscheiben in der Bratpfanne goldbraun braten und auf einem Teller oder einer Platte kurz im auf 80°C vorgewärmten Ofen warmhalten.
  4. das Wasser der Apfelstücke abschütten und mit dem Stabmixer pürieren, das Apfelmus für ca. 10 Minuten im Wasserbad unter gelegentlichem Rühren auskühlen lassen.
  5. Zusammen servieren, die Fozzelschnitten und nach Belieben auch das Apfelmus mit etwas Zimt-Zucker bestreuen
Tipps
Ich mache das Apfelmus und die Fozzelschnitten gleichzeitig. Natürlich könnt Ihr das Apfelmus auch zuerst machen, in eine Schüssel geben und für 30min im Kühlschrank auskühlen lassen.
Zugedeckt hält sich das Apfelmus ca. eine Woche im Kühlschrank und kann auch anders verwertet werden. Ich rühre es gerne ins Naturjoghurt, ins Müesli oder esse es auch gerne pur...

 

Ich wünsche Euch viel Spass beim Nachkochen 🙂

Herzlich, Anja

Unser Last-Minute-Geschenk für liebe Verwandte

Ich weiss, wir sind spät dran…das liegt aber nicht unbedingt an der schlechten Planung, sondern daran, dass mir unsere Pralinen, die wir eigentlich verschenken wollten, gar nicht gelungen sind…

Ganz spontan hab ich unseren Jungs dann vorgeschlagen, man könnte doch farbige Meringues machen, die sie dann mit Zuckerdekor bestreuen könnten. In einem Säckli verpackt, ein hübsches Bändeli zum zubinden verwenden und ein von den Kindern handgeschriebenes Etikettli rundet das ganze ab.

Sie haben begeistert mitgemacht und so sind- zugegeben SEHR- bunte kleine Meringues entstanden, über die sich die Beschenkten bestimmt freuen werden.

Falls Ihr auch noch auf der Suche seid nach etwas das schön aussieht, schnell gemacht und zudem auch noch essbar ist, kommt hier das Rezept:

Die angegebene Menge reicht je nach Grösse der Meringues für ca. 3 Backbleche

  • 200gr Eiweiss

ein grosses Hühnerei enthält ca. 33gr Eiweiss, dh ihr nehmt das Eiweiss von 6 Eiern

  • 1 Prise Salz

zusammen in eine saubere Schüssel geben und mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine 10 min steif schlagen. Das Eiweiss muss wirklich SEHR steif sein, dann behalten die Meringues ihre Form am Besten.

  • 330gr Kristallzucker

unter Rühren langsam dazurieseln lassen, weiterrühren bis die Masse schön glänzig ist.

  • 2-3 verschiedene Lebensmittelfarben

Ich verwende am liebsten die Lebensmittelfarben in Pasten- oder Gelform. Die färben am intensivsten und sind darum sehr ergiebig. Ein paar Tropfen der Farben verteilt auf die Masse tropfen und mit einem dünnen Stäbchen, Spiessli oder einer Fonduegabel kurz ein paar Mal durchrühren, damit sich die Farbe verteilt.

Die Masse in einen Spritzsack geben und kleine Häufchen aufs Backblech spritzen. Ihr könnt auch einen Gefrierbeutel nehmen, an einer Ecke ein Stückchen abschneiden und so kleine Häufen auf Blech spritzen. Natürlich haben die Meringues so keine Rillen aber aussehen tun sie trotzdem schön. Anschliessend den Zuckerdekor darüber streuen und das Blech in den KALTEN Ofen schieben.

Den Backofen auf 100°C einstellen, ganz wichtig: eine Holzkelle bei der Türe einklemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und die Meringues 2-2,5 Stunden trocknen lassen, noch 1 Stunde im Ofen auskühlen lassen, danach auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.

Anschliessend in einem durchsichtigen Säckli verpacken, ein Bändeli mit Etikett drum und fertig. Auch sehr hübsch sind kleine Schachteln, die Ihr mit etwas Seidenpapier auspolstern könnt. Die müssten aber schnell verschenk werden, da die Meringues so leicht austrocknen können und hart werden.

Natürlich sind die kleinen Meringues das ganze Jahr über ein tolles, schnelles und vorallem selbstgemachtes Geschenk. Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren 🙂

Herzliche Grüsse, Anja

 

„Traditionen sind uns wichtig“ Beitrag im Swissmilk FamilyMagazin vom November 2017

Ich mag ja die Weihnachtszeit extrem gern! Schon im Herbst freue ich mich jeweils aufs Güetzelen und auf Weihnachtsdeko anbringen…
Darum habe ich nicht lange überlegt, als mich im frühen Sommer die Leute vom Swissmilk FamilyMagazin angefragt haben, ob ich Lust hätte, in einem der Beiträge in Ihrer Adventsausgabe mitzuwirken.
Ich durfte Aude Hentsch in Gollion besuchen und mich mit ihr über unsere Weihnachtsbräuche austauschen.

89389_MILKBERN_2017_10_Family_Magazin_DE.pdf

Hier könnt Ihr das ganze Magazin lesen und wenn Ihr noch auf der Suche nach dem ein oder anderen Rezept für Euer Weihnachtsessen seid, werdet Ihr bestimmt fündig.

Ich wünsche Euch schon jetzt eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit. Herzlich, Anja

Nidletäfeli, die auf der Zunge zergehen…

Eins mal vorneweg: Nidletäfeli machen braucht etwas Übung und Geduld . Seid nicht enttäuscht, wenn sie Euch nicht beim ersten Mal gelingen. Ich brauchte auch mehrere Versuche, bis das Ergebnis essbar war. Ok, essbar waren sie immer, aber fein? Nicht wirklich 😉

Darum gilt auch hier: Übung macht den Meister 🙂

Die Zutaten:

  • 2,5dl Rahm
  • 300gr Zucker
  • 1dl Milch

diese Menge ergibt ca. 350gr Nidletäfeli

Wenn Ihr grössere Mengen machen möchtet, einfach die Zutaten verdoppeln oder verdreifachen. Aber Achtung, benutzt eine genug grosse Pfanne, die Masse sollte leicht köcheln, bekommt das 3-4 fache Volumen und kocht gerne über.

Bereitstellen:

  • ca. 10ml kaltes Wasser
  • ein mit Backpapier belegtes Backblech
  • Gummischaber und Löffel

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine weite Pfanne geben. Unter kleiner Hitze und ständigem Rühren den Zucker im Rahm auflösen. Wenn alles flüssig ist, kann man die Hitze erhöhen. Auch da sollte man ständig rühren. Sobald die Flüssigkeit kocht, schnell die Hitze reduzieren, die Flüssigkeit dann leicht köcheln lassen. Man muss etwas ausprobieren, wie viel Hitze das Ganze verträgt. Bei zuviel Hitze kocht es über, bei zu wenig dauert es ewig, bis sich die Flüssigkeit auf die gewünschte Menge reduziert hat.

Dann heisst es Warten…und Rühren 😉 nicht dauernd aber doch regelmässig. Davonlaufen solltet Ihr nicht. Ich mache meist nebenher kleine Arbeiten in der Küche wie zb. Abwaschmaschine ausräumen…

Es ist schwierig eine Zeitangabe zu machen, wie lange es dauert bis die Nidletäfeli fertig sind. Zuerst dickt die Masse merklich ein, bleibt in der Pfanne aber glatt. Mann sollte immer ein Auge auf die Temperatur haben, bei zuviel Hitze könnte die Masse anbrennen. Ihr könnt wie bei der Konfitüre zwischendurch eine „Konsistenz-Probe“ machen. Einfach mit dem Schwingbesen ein Bisschen von der Masse auf einen Teller tröpfeln lassen, kurz auskühlen lassen und probieren.

Sobald die Masse kleine Blasen schlägt, könnt Ihr die Hitze auf ein Minimum reduzieren, das kalte Wasser dazugeben, kurz rühren und dann schnell auf das Backblech schütten. Die Pfanne mit dem Gummischaber ausputzen und die Masse auf dem Backblech mit dem Löffel glatt streichen.

Das ganze etwas auskühlen lassen und mit einem Messer kleine Quadrate schneiden. Nicht zu lange warten, sonst ist das Ganze zu hart. Ganz auskühlen lassen, evtl. über Nacht, danach in Gläser mit Verschluss oder in einer Güetzidose aufbewahren. In kleinen Säckchen oder Gläschen hübsch verpackt, sind die Nidletäfeli ein tolles Mitbringsel und Geschenk für Eure Liebsten…

Ich wünsche Euch ganz viel Spass beim Ausprobieren 🙂

Zucchetti einlegen

Im Sommer gibt’s bei uns regelmässig eine Zucchettischwemme. Und weil man da unmöglich nachkommt mit essen, muss man die Zucchetti irgendwie verarbeiten und haltbar machen. Wenn man die Zucchetti einlegt und heiss einmacht, hat man bis in den Winter hinein etwas davon, weil gerade zum Raclette sind sie eine beliebte Beilage. Natürlich passen sie auch auf kalten Platten oder zu Gegrilltem aller Art…

Ich habe 2 erprobte Rezepte, die ich gerne mit Euch teilen möchte:

süess-suuri Zucchetti     

  • 1 kg grüne oder gelbe Zucchetti
  • 1 Zwiebel

in ca. 1x1cm grosse Wüfel schneiden und in eine grosse Pfanne geben

  • 3,5dl Wasser
  • 3dl Kräuter- oder Weissweinessig
  • 2dl Weisswein
  • 150gr Zucker
  • 50gr Salz
  • 10gr gelbe Senfkörner
  • 3 Lorbeerblätter

alle Zutaten in eine mittlere Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren aufkochen, anschliessend heiss über die Zucchetti geben, ein paar Mal durchrühren und für 24h ziehen lassen.

Nach den 24h das ganze in der grossen Pfanne aufkochen und für 10-15min köcheln lassen. Die Zucchetti sollten noch etwas bissfest und nicht zu weich sein. Nun zuerst die Zucchettiwürfel mit den Senfkörnern und einem Lorbeerblatt in die vorbereiteten Schraubgläser (warm, am besten heiss, unbedingt sauber und keimfrei/steril) füllen, danach mit dem Sud übergiessen, die Gläser sofort verschliessen und auf ein Küchentuch stellen. Wenn der Inhalt abkühlt, zieht sich der Deckel zusammen und es bildet sich ein Vakuum. So verschlossen, dunkel und möglichst kühl gelagert sind die Zucchetti mindestens 1 Jahr haltbar.

 

Honig-Zucchetti

  • 1kg gelbe Zucchetti (geht natürlich auch mit grünen ;))

in 1x1cm grosse Würfel schneiden und in eine grosse Pfanne geben

  • 4dl Wasser
  • 2dl Kräuter- oder Weissweinessig
  • 2,5dl Weisswein
  • 250gr Blütenhonig
  • 5gr gelbe Senfkörner
  • 3 Gewürznelken
  • 3 Lorbeerblätter

alle Zutaten in eine mittlere Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren aufkochen, anschliessend heiss über die Zucchetti geben, ein paar Mal durchrühren und für 24h ziehen lassen.

Nach den 24h das ganze in der grossen Pfanne aufkochen und für 10-15min köcheln lassen. Die Zucchetti sollten noch etwas bissfest und nicht zu weich sein. Nun zuerst die Zucchettiwürfel mit wenig Senfkörnern (die Nelken und die Lorbeerblätter herausfischen) in die vorbereiteten Schraubgläser (warm, am besten heiss, unbedingt sauber und keimfrei/steril) füllen, danach mit dem Sud übergiessen, die Gläser sofort verschliessen und auf ein Küchentuch stellen. Wenn der Inhalt abkühlt, zieht sich der Deckel zusammen und es bildet sich ein Vakuum. So verschlossen, dunkel und möglichst kühl gelagert sind die Zucchetti mindestens 1 Jahr haltbar.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren und gutes Gelingen 🙂